Die ungezügelte Lust auf Konsum: Wie sich eine Privatinsolvenz vermeiden ließe

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Trotz der Tatsache, dass die deutschen Weltmeister im Sparen sind, gibt es immer mehr Schuldner. Die Gründe für die Schulden sind so mannigfaltig wie ihre Schuldner. Jedoch sind es zunehmend junge Menschen, die sich durch den Konsum von Abonnements verschulden. Die Unternehmen haben diesen Trend erkannt und platzieren passende Lockangebote. Kaufe jetzt und zahle später. Statt dem Kleingedruckten im Vertrag, widmen sich die Schuldner – nach getanem Kauf – lieber ihrem Instagram-Profil.

Im Schnitt ist jeder Haushalt in Deutschland mit 29.000 Euro verschuldet. Dies klingt zunächst noch überschaubar. Doch sollte man diese Summe in Relation zum eigenen Nettoverdienst betrachten. Unter Umständen sind 29.000 Euro zwei bis drei Jahre des Nettolohns.

Die größten Konsumausgaben werden durch den Kauf des selbstbewohnten Hauses oder einem neuen Autos gemacht. Trotz der niedrigen, oder gerade wegen den niedrigen Zinsen steigen die Baupreise derzeit an. Leider ist es mit dem Abzahlen des Hauskredites alleine nicht getan. Spätestens in 30 Jahren – meist früher – werden erste Reparaturen oder Renovierungen fällig. Schlimmer noch ist die Situation bei einem Autokauf. Im ersten Jahr erlebt ein durchschnittlicher Neuwagen eine Wertminderung von teilweise 50 %!

Man sollte sich daher vor jedem Kauf die Frage stellen, ob es einem das Wert ist. Denn man tauscht seine eigene Lebenszeit in Form von Arbeit ein, um einen Gegenstand zu besitzen.

Doch es geht auch anders

Statt dauerhaft Zeit gegen Geld zu tauschen, können Sie durch das Investieren in Aktien einen passiven Geldstrom erzeugen. Durch diesen Cashflow, oder die erwirtschaftete Rendite aus Aktienverkäufen, können Sie ihre Konsumausgaben finanzieren.

Die größte Hürde dabei ist, dass Sie zunächst auf vieles verzichten müssen und das Geld nicht verkonsumieren, sondern investieren müssen. Es ist keine Wissenschaft, sein Geld in Aktien zu investieren. Das eigentliche Problem der Privatanleger ist zum einen die mangelnde Geduld, zum anderen eine zu Hohe Erwartung. Sie werden nicht über Nacht zum Millionär. Es gibt keinen schnellen Weg.

Bildquelle: Fool.com
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Das Beste Beispiel dafür ist die Börsenlegende Warren Buffett. In dieser Grafik ist zu erkennen, dass der Milliardär erst mit zunehmenden Alter exponentiell Reich wurde. Die Zeit hat ihm dabei geholfen. Das Zauberwort heißt Zinseszins.

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