Der häufigste Vorwand für die eigene Armut

Quelle: User Olichel - Pixabay

Kennen Sie jemanden, der schon mal vom Geld verprassen so richtig reich geworden ist? Mit Sicherheit nicht. Doch woran liegt es, dass viele Menschen gar nicht erst zum Sparen kommen, obwohl sie es so gerne täten.

Die Wahrheit tut weh und ist unbequem

Der maßgebliche Grund ist meiner Meinung nach Faulheit. Jeder deutsche, der körperlich und geistig Gesunde ist, ist in der Lage sein Leben frei zu gestalten. Doch nur die wenigsten nutzen diese Chance wirklich und beschweren sich stattdessen über den Arbeitgeber, die Politik oder steigende Preise. Gleichzeitig leben sie auf einer finanziellen Sparflamme und halten sich wie ein Drogensüchtiger durch den regelmäßigen Konsum von Abo´s und neuen Gegenständen bei Laune. IPhone, Auto oder Möbel sind die Stimmungsaufheller des 21. Jahrhunderts. Dank Mobilfunkvertrag sehen die monatlichen Kosten ja überschaubar aus. Augenwischerei meiner Meinung nach!

Ein weiteres Fass ohne Boden sind die „kleinen“, monatlichen Abo´s. Im schlimmsten Fall werden diese noch nicht mal benutzt. Das beste Beispiel dafür sind die Mitgliedschaften im Fitnessstudio. Rund 32 % der Mitglieder nutzten ihre kostenpflichtige Mitgliedschaft im Jahr 2016 weniger als einmal im Monat. Hauptsache man kann sagen, dass man Mitglied im Fitnessstudio ist.

Bevor ich ein Abo abschließen würde, würde ich mir die Kosten über die gesamte Laufzeit ausrechnen. Denn dann hat man einen klaren Überblick auf die kompletten Kosten.

Das Haushaltbuch ist überflüssig

Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie ein Haushaltbuch geführt und halte dies persönlich für unnötig und nervig. Ich weiß ja selbst am besten, wofür ich mein Geld ausgebe.

Stattdessen habe ich schon mein ganzes Arbeitsleben lang eine andere Regel angewandt. Ich habe von meinem Lohn immer zuerst einen festen Betrag auf mein Tagesgeldkonto überwiesen. Egal was auch passierte, mit diesem Geld habe ich nie geplant. Anschließend habe ich meine Miete bezahlt und andere Nebenkosten.

Weitere Fixkosten hatte ich nie. Da ich noch nie einen privaten Kredit abgeschlossen hatte. Natürlich lässt sich mein Lebensstiel nicht auf jeden Übertragen. Doch Sie sollten ein Gefühl dafür bekommen und begreifen, wie viel Lebenszeit Sie sich selbst nehmen, wenn Sie immer das neuste vom neusten haben möchten. Wenn Sie mit Ihrem Leben unglücklich sind, dann sparen Sie nicht Jahr für Jahr auf das nächste Smartphone hin. Sparen Sie für sich selbst. Nur so können Sie Ihr Leben frei gestalten. Denn das ist es eigentlich, was die Reichen wollen. Frei entscheiden, was der heutige Tag bringt und wie man den Tag gestaltet.

Auch sollten Sie verstehen, dass Sie mit Anfang 20 nicht auf dem gleichen Lebensstandard wie Ihre Eltern leben können. Diese haben mit unter Jahrzehnte gebraucht, um ein schönes Haus oder Auto zu besitzen. Jeden jüngeren Mensch rate ich persönlich ab, sich zu schnell an eine Immobilie zu binden. Dies macht sie unflexibel. Sowohl im Job, als auch Privat.

Gestern habe ich nachfolgende Doku entdeckt. Das Ehepaar hatte zu hoch gepokert und alles verloren. Man kann nur hoffen, dass sie genug Kraft haben und der Druck sich nicht gesundheitlich niederschlägt. Ich wünsche den beiden alles gute. Ich verstehe nur nicht, wieso das Ehepaar so lange gewartet hat und sich beide keinen Job gesucht haben.

Was ist Ihre persönliche Motivation, um Monat für Monat zu sparen und zu investieren?

Wie fandest du den Artikel?

Klicke auf Die Sterne

Average rating / 5. Gesamte Bewertungen:

We are sorry that this post was not useful for you!

Let us improve this post!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.