Das Hausmittel gegen finanzielle Sorgen

Quelle: User manfredrichter - Pixabay

Diese Woche hat sich die politische Lage zwischen den USA und Europa weiter angespannt. Die USA arbeitet an neuen Zöllen. Dies spiegelte sich in den Aktienkursen von vielen Unternehmen wieder. Der Markt weiß nicht, wie es weitergeht. Die Aktienkurse fielen. Es ist wie ein Domino Effekt. Der erste Spekulant verkauft, der Algorithmus verarbeitet die Nachrichten und verkauft ebenfalls. Und das passiert so tausendfach am Tag.

Als Privatanleger kann man davon profitieren, in dem man Aktien von soliden Unternehmen nachkauft. Doch allzuoft fehlt der Mut, oder ad-hoc das Geld zum Nachkauf. Daher ist es ratsam, immer etwas Geld für gute Gelegenheiten bereit zu halten.

Weiterhin ist es ratsam, sich nicht zu sehr mit den kurzweiligen Nachrichten zu beschäftigen. Ich habe seit gut einem Monat nicht mehr in mein Depot geschaut, da für mich Kursschwankungen uninteressant sind. Stattdessen habe ich mich mehr um andere Dinge gekümmert, viel Sport gemacht und somit einen klaren Kopf bei dem schönen Wetter bewahrt. Und natürlich auch Dividenden kassiert. Das ist mein persönliches Hausmittel im Bärenmarkt.

Ein weiteres Unheil namens Rezession wartet bereits auf viele deutsche Arbeitnehmer. Immer mehr Unternehmen setzen auf Sparprogramme, um den verlorenen Umsatz zu kompensieren. Die kurzfristigen Aktionäre wollen steigende Renditen sehen. Dieser Shareholder-Ansatz ist meiner Meinung nach kritisch zu betrachten. Denn langfristig kann ein gutes Unternehmen nur an Kunden und damit an Umsatz gewinnen. Doch es geht immer mal wieder kurzfristig herunter.

Im deutschen Maschinenbau sind die Bestellungen um 17 % eingebrochen. In Saarbrücken hat eine größere Gießerei Insolvenz angemeldet. Continental möchte das erste Werk schließen. Michelin schließt sich dem an. Opel macht mal Kurzarbeit.

Daher ist es doch nicht sinnvoll, das gut qualifizierte Personal zu entlassen. Stattdessen entsteht für mich der Eindruck, dass die Geschäftsführung solcher Unternehmen Missmanagement betrieben hat und in guten Zeiten zu viel Belegschaft eingestellt hat. Ich bin daher ein großer von vom Stakeholder-Ansatz. Bei diesem Konzept beachtet das Unternehmen alle Interessengruppen(Mitarbeiter, Kunde, Lieferanten, Gesellschaft) und bezieht diese mit ein. Oftmals wäre es sinnvoller die Geschäftsführung nur bei der Erreichung gewisser Ziele zu entlohnen. Jedoch nicht auf Kosten der Allgemeinheit.

Wie denken Sie über die nächsten Jahre in Deutschland? Sehen Sie auch einer Rezession in Europa entgegen? Und wenn ja, wie bereiten Sie sich darauf vor?

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