Coronavirus: Im Bann des Abwärtsstrudel und was noch alles passieren könnte

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Was zuerst auf die leichte Schulter genommen wurde, trifft uns nun mit voller Wucht. Derzeit gibt es gefühlt nur ein Thema: Coronavirus. Dies verunsichert die Menschheit immer mehr. Denn keiner weiß derzeit wie es weiter geht. Wird demnächst wieder die gewohnte Normalität herrschen? Oder wird es (noch) schlechter? Die Medien geben mit der Informationsflut ihr übriges dazu. Von den ganzen Fake-News zu schweigen.

Fakt ist, dass wir eigentlich nichts wissen und es keinen Sinn macht das Glas halb leer zu sehen. Denn rückblickend wird die Menschheit auch diese Krise überstehen. Auch wenn es für uns in Europa weitestgehend ungewohnt ist, dass wir uns über unsere Existenz sorgen machen müssen. Dies war zuletzt im 2.Weltkrieg der Fall.

Vielleicht können wir diese Krise als Chance verstehen. Zum einen wird uns wieder bewusster, dass wir alle nur Menschen sind. Egal welcher Herkunft oder Religion. Wir sitzen alle im selben Boot. Zum anderen wird deutlich, dass das Leben Risiko bedeutet. Auch in einem eigentlich geordneten Rechtssystem. Wer kennt den Spruch nicht: „Man kann noch so viel planen – es kommt anders als wie du denkst“.

Ich für meinen Teil verstehe diese Pandemie als eine herausfordernde Chance persönlich daran zu wachsen. So bleibe ich weiterhin in Aktien investiert und kaufe mit großem Interesse nach. Denn ich bin absolut optimistisch für die Zukunft. Doch auch mir wurde in den letzten Tagen wieder bewusster, was mir im Leben wichtig ist. Für welche Werte ich stehe und wofür ich in der Vergangenheit dankbar sein kann.

Doch genug gesülzt. Richten wir den Blick wieder nach vorne. Wie könnte es kurzfristig weiter gehen? Ich bin immer noch davon überzeugt, dass das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist. Durch die (notwendige) zunehmende Abschottung einzelner Länder wird unsere stark verzweigte Wirtschaft teilweise lahmgelegt. Dies wird kurzfristig noch zu verheerenden Problemen in den Lieferkette führen. Wichtiger ist jedoch, dass unsere Grundbedürfnisse gedeckt werden können.

Mittelfristig wird die Zahl der Arbeitslosen steigen. Auch wenn Deutschland eine unbegrenzte Hilfe für Unternehmen in Aussicht gestellt hat. Nich bedacht wurden zum einen die vielen Kleinunternehmen. Zum anderen bereitet es mir als Aktionär Kopfweh, wenn ein Börsennotiertes Unternehmen (Teil)verstaatlicht wird. Zum dritten sind wir deutschen ja eigentlich Exportweltmeister. Doch wohin exportieren, wenn der Kunde im Ausland pleite geht? Man merkt wie ich finde, dass auch die Regierung in der aktuellen Situation noch in der Findungsphase ist und mit weitreichenderen Problemen rechnet.

Wie wir sehen ist der Rattenschwanz, den Corona nach sich ziehen wird relativ lange und sehr facettenreich. Wie gut dieses Kapitel letztendlich ausgeht, weiß noch keiner. Doch mit einer optimistischen Lebenseinstellung und die Bewahrung der eigenen Gesundheit kann jeder einzelne eine positive Voraussetzungen dafür schaffen.

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